Niagara-Falls
5. Tag, 17. April 2000

Heute fuhren wir über die Grenze nach Kanada. Das Wetter war wieder mehr als bescheiden. Ein paar Grad
über Null und immer wieder Regen. Doch wir hatten noch Glück. Die Woche vorher hatte es hier noch
geschneit, so daß keine Bootsfahrt in die Wasserfälle möglich war. Da hatten wir es ja noch richtig
gut. Dachten wir zu diesem Zeitpunkt jedenfalls noch...
Jetzt stand die Fahrt mit der Maid of the Mist (Heißt übersetzt anders, als esfür deutsche
Ohren klingt! *g*) im Programm. Unser Reiseleiter, der die Fahrt schon etliche mal gemacht hat, fuhr aus
Solidarität mit uns bei diesem Wetter doch mit.
Also streiften wir uns unsere "Ganzkörperkondome" über und dann konnte es losgehen. Diese sollten
jedoch kein 100prozentiger Schutz gegen das Wasser sein, welches von allen Seiten über uns herein brach.Trotz des saukalten Wetters war diese Fahrt ein voller Erfolg.
Im Zentrum der "hufeisenförmigen" kanadischen Wasserfälle ist man von drei Seiten von Wasser umgeben. Die Gischt ist jedoch so stark, daß man so gut wie nichts mehr sieht.
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Nach der Fahrt hieß es Mittagsessen im Drehrestaurant in der Kuppel des 236 m hohen Skylon Tower.
Von hier hat man eine super Aussicht auf die Wasser-Fälle. Bei schönen Wetter kann man bis nach Toronto
sehen. Ihr ahnt es, wir haben Toronto nicht gesehen!Das Mittagessen und die Fahrt in den Panorama-Fahrstühlen an der Aussenseite des Turms waren jedoch erste Klasse.
Auf der Rückfahrt in unser Hotel legten wir noch einen Zwischenstopp an einer Schleuse für Hochseeschiffe ein, die vom St. Laurence River über die Großen Seen kommend bis runter nach Chicago fahren. Doch das angekündigte Schiff kam leider nicht.
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Zurück im Hotel mußten wir uns erstmal wieder aufwärmen. Morgen ging's dann wieder Richtung Süden in die Hauptstadt der Staten nach Washington D.C. mit einen Zwischenstop in Gettysburg...



